Wenn Bäume, Sträucher und andere Pflanzen wachsen, nehmen sie Kohlendioxid aus der Luft auf. Sie nutzen es, um Stämme, Äste, Wurzeln und Blätter zu bilden. Es ist, als würden sie das Kohlendioxid in einer unsichtbaren Vorratskammer speichern – das nennt man Kohlenstoffspeicherung.
Der Kohlenstoff kann lange Zeit in den Pflanzen und im Boden verbleiben. Wenn Blätter und Äste auf den Boden fallen, zersetzen sie sich, und ein Teil des Kohlenstoffs bleibt in der Erde. Auch das Meer kann große Mengen Kohlenstoff speichern – durch winzige Pflanzen und Tiere, die dort leben.
Wenn jedoch zu viele Bäume gefällt, Holz verbrannt oder Böden zerstört werden, gelangt der gespeicherte Kohlenstoff wieder in die Luft. Darum ist es so wichtig, Wälder, Felder und Meere zu schützen – damit die Natur uns weiter im Kampf gegen den Klimawandel helfen kann.
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