Öhrchenweide

Die Öhrchenweide ist ein Weidenstrauch, der seit dem 18. Jahrhundert in Schweden angebaut wird. Sie wächst gern auf feuchtem Boden und schützt Ufer vor Erosion. Heute kommt sie auch verwildert vor. Die langen, schmalen Blätter und die biegsamen, schnell wachsenden Jahrestriebe können bis zu zwei Meter lang werden. Traditionell wurden sie für das Flechten von Körben, Zäunen oder Pflanzenstützen genutzt. Schon früh im Frühjahr blüht die Öhrchenweide mit gelben Kätzchen und liefert Bienen wertvollen Nektar.